Home
Gartenbilder
Faszination Garten
Kinder im Garten
Sitzplätze
Vorgarten
Naturgarten
Wintergarten
Gewächshaus
Gartenteiche
Ziergarten
Stauden
Kletterpflanzen
Terrasse - Balkon
Floristik
Dekoideen
Wohntrend
Rosen
Rasen
Nutzgarten
Kleingarten
Raritäten
Planungshilfen
Gartenplanung
Aromagarten
Gartentipps
Gartenbörse
Gartentermine
Pflanzenlexikon
Gartenmarkt
Fundus
Probleme
Pflanzenpflege
Übersicht
Links
Kontakt
Firmenverzeichnis
Stauden

Im Gegensatz zu den einjährigen Sommerblumen handelt es sich bei den Stauden um mehrjährige Pflanzen. Die meisten ziehen sich im Winter zurück, treiben jedes Frühjahr wieder neu aus und blühen je nach Blütezeit für einen gewissen Zeitraum. Stauden gibt es für alle Standorte mit unterschiedlichen Wuchshöhen, Blütenfarben und Blütezeiten. Es gibt auch einige immer- bzw. wintergrüne Pflanzen. Diese ziehen sich nicht ganz zurück, sondern behalten auch im Winter etwas Laub. Mit geschickter Pflanzenauswahl kann eine Rabatte oder ein ganzer Garten so gestaltet werden, dass es von Frühjahr bis in den Herbst blüht und im Winter noch einige Pflanzen Struktur zeigen.

 

Gerne veröffentlichen wir hier auch Ihr Foto weitere Infos =>Fotoaktion

Der Staudengarten im Herbst

Auch wenn die Tage kühler werden und die einjährigen Sommerblumen nicht mehr in voller Pracht blühen, muss das Gartenjahr noch nicht vorbei sein. Denn neben der Herbstfärbung von Gehölzen legen die herbstblühenden Stauden los, Gräser zeigen sich von Ihrer schönsten Seite und einige Blattschmuckstauden, wie z.B. Heuchera bringen ebenfalls schöne farbliche Akzente in den Garten.

 

 

 

 

Wer sich einen ganzjährig attraktiven Garten wünscht, sollte bei der Pflanzenauswahl darauf achten, dass zu jeder Jahreszeit im Garten der Blick in den Garten mit farbigen Blüten oder Blattfarben belohnt wird. So hat auch jede Jahreszeit andere Pflanzen, die sich dann von Ihrer schönsten Seite zeigen. Zugegeben einige Pflanzen schaffen es auch zu mehreren Jahreszeiten sich sehr attraktiv zu zeigen. Bei Heuchera z.B. treten vor allem im Frühjahr und Herbst die Strukturen besonders schön hervor, wobei diese auch im Sommer noch punkten können. 
 

Foto rechts: Heuchera

Dauerblühende Stauden treten vor allem mit einjährigen Sommerblühern in Konkurrenz. Gerade Stauden, wie z.B. Staudensonnenblume (Helianthus), Mädchenauge (Moonbeam) oder Gaura überzeugen neben weiteren Stauden. Bei langen Blütenzeiten bis in den Herbst, vielen Blüten und die Pflegeleichtigkeit die, die mehrjährigen Pflanzen normalerweise mit sich bringen, liegen die Vorteile eindeutig bei den Stauden.

 

 

Foto links: Gaura

 

Im Herbst eröffnen herbstblühende Stauden mit satten, warmen Farben ein weiteres farbliches Feuerwerk. Üppig blühende Stauden, wie Fetthennen und Herbstastern setzen dicke Farbkleckse. Glattblattastern  als Solitär oder im hinteren Bereich der Staudenpflanzung, niedrige Astern inmitten des Staudenbeetes und Kissenastern können mit ihren dichten Blütenteppich gut als Bodendecker verwendet werden.


Foto rechts: Herbstaster

 

Einige Stauden bieten zusätzlich neben schönen Blüten auch schönes Blattwerk oder eine Herbstfärbung. Bleiwurz (Ceratostigma plumbagionoides). Einige Frühlingsblüher setzen im Herbst noch einmal zu einer zweiten Blüte an.


winterharter Bleiwurz



Laubfärbung bei Pfingstrose

 

 

 

 

Gegen dunkle graue Tage helfen gelbe Blüten und gelbe Blattfärbungen, die etwas Wärme in die Pflanzung bringen.  Weiße oder helle Farben leuchten besonders in der Dämmerung, was gerade im Herbst wichtig ist. So gilt es vor allem für schattigere Bereiche Pflanzen zu finden, die diese dunkle Ecken durch ihre hellen Farbnuancen aufhellen. Ideal zur Unterpflanzung von Bäumen sind daher japanische Herbstanemonen oder Zwerg-Geißbart.

 

Stauden und Gräser sind weitgehend pflegeleicht. Die meiste Arbeit macht die Anlage eines Beetes mit diesen Pflanzen und das Unkrautjäten im ersten Jahr. Das Auslegen von unbedruckter Pappe zwischen den Pflanzen und anschließendes Abdecken mit Rindenmulch vermindern das Aufkeimen von Unkraut in den ersten beiden Jahren. Durch die Abdeckung bleibt der Boden feucht und locker, so dass die wenigen “Unkräuter”, die es doch schaffen durch diese Schicht zu sprießen auch leicht entfernt werden können. Um das Beet möglichst Unkrautfrei zu bekommen hat sich eine dichter Bepflanzung bewährt. So hat das Unkraut in den kommenden Jahren auch ohne Pappe, Folie, Unkrautvlies oder Rindenmulch kaum eine Chance.
 

Folien oder Gartenmulchvliese haben sich auf Dauer nicht bewährt. Plastikfolien werden im Laufe des Jahre brüchig und lösen sich, so dass dann in den Beeten mühsam unschöne Plastikreste aufgesammelt werden müssen. Gartenmulchvliese halten Unkräuter mit starkem Wachstum, wie z.B. Giersch im Vergleich zur Pappe nicht wesentlich besser ab und werden von stark wachsenden Pflanzen ebenfalls durchdrungen. Auf dem darüber aufgebrachten Mulch, der sich im Laufe der Zeit zersetzt und mit Staub und Erde eine gute Grundlage für Wachstumsbedingungen bietet, können Samen von Unkräutern gut gedeihen. Hier hilft auf Dauer nur langsam zersetzendes Material zu wählen, rechtzeitig aufkeimendes Unkraut entfernen, Mulchmaterial rechtzeitig zu erneuern und die Pflanzen möglichst dicht zu setzen.

Statt Unkrautfolien zu verwenden, sind einige Gartengestalter dazu übergegangen die wesentlich haltbareren Teichfolien zu verwenden. Dies ist grundsätzlich bei Pflanzungen in denen über Jahre nichts verändert werden soll, z.B. bei Gehölzpflanzungen eine Alternative. Jedoch muss hier bedacht werden, dass auch Regenwasser nicht versickern kann und somit den Pflanzen auch nicht zur Verfügung steht. Es muss daher auf jeden Fall eine vom Regen unabhängige Bewässerungsanlage installiert werden. Abgedeckt werden kann so eine Folie dann auch mit Kies. Für eine Staudenpflanzung ist diese Variante aber weniger geeignet.

Ein Kiesbeet ohne Folie bepflanzt mit trockenheitsliebenden Stauden hingegen ist ebenfalls pflegeleicht und muss nicht aufwändig bewässert werden.


Kiesbeet im 1. Jahr

 

www.gartenberatung.de/gartengestaltung/Staudenpflanzungen-Kiesbeet.htm

Tipps zum Staudengarten:

  • Legen Sie ein Staudenbeet zwischen Rasenfläche und Grundstücksgrenze an und trennen Sie beide Flächen durch einen befestigten Weg. Der Rasen lässt sich so ohne lästige Rasenkanten schneiden und der Garten wird optisch durch die Staudenbeete aufgewertet.
  • Bei einem Staudenbeet vor dunklem Hintergrund leuchten die Blütenfarben besonders intensiv.
  • Staudenbeete sollten mind. 2 m tief sein, damit können die Pflanzen den verschiedenen Wuchshöhen entsprechend angeordnet werden ( niedrige Pflanzen nach vorne, hohe Stauden nach hinten)
  • Ist die zu bepflanzende Fläche größer, dann kommen die Stauden am besten in Gruppen zur Geltung - Ausnahme Naturgarten: hier können die Pflanzen auch vereinzelt stehen, sollten sich dann aber in der Pflanzung wiederholen.
  • Kombinieren Sie die Stauden so miteinander, dass zu jeder Jahreszeit etwas blüht.
  • Beziehen Sie bei der Gestaltung auch die Form und Farbe der Blätter der Stauden mit ein.
  • Da die meisten Stauden ihr Blattwerk im Winter einziehen, wirkt ein Staudenbeet oft kahl. Achten Sie in diesem Fall darauf, dass Sie Stauden mit wintergrünen Blättern, Gräser oder Dekoelemente einplanen.


    :

 

 

 

 

 

Unsere grünen Links

www.gartenberatung-nrw.de
Die professionelle Gartenberatung, die Ihnen hilft Zeit und Geld zu sparen und dabei Ihre Lebensqualität ein Stück weit verbessert.

www.protzmann-wegwerth.de

Gartenplanung - Gartenberatung - Gartengestaltung

www.gartenberatung.info
Das Internetportal für alle, die Hilfe bei der Gestaltung ihres Gartens suchen

www.taglilien-hemerocallis.de/
Spezialseite mit viel Pflegetipps und umfangreicher Fotogalerie

Benutzerdefinierte Suche
 

Copyright by J. Treczka. All rights reserved. www.gartenblick.de
Impressum Datenschutzrichtlinie Hinweise zu Gastartikel und Presseinformationen
 

Autor: J. Treczka                        Datum der letzten Änderung: 12.10.2016