Rosen - Gartenblick

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Rosen

Prächtige Rosen sind der Traum vieler Gartenbesitzer. Auf dieser und den nachfolgenden Seiten erfahren Sie vieles über Auswahl, Pflege und die besten Partner der Rosen.
Prächtig blühende Rosen mit gesundem Laub ist das Ideal. Doch Läuse, Sternrußtau, Mehltau, andere Krankheiten und Schädlinge machen so manchem Gärtner das Leben schwer. Nachdem bei den Züchtungen viele Jahre besonderer Wert auf Blütenqualität gelegt wurde, werden jetzt vermehrt Sorten gezüchtet, die gegen Krankheiten weitgehend resistent sind.
Der richtige Standort hilft Krankheiten vorzubeugen. Rosen lieben Sonne, Luft und einen nährstoffreichen Boden. Pflanzen Sie deshalb Ihre Rosen an einen hellen, luftigen Platz in sandig-lehmiger Erde.
Die beste Pflanzzeit ist von Oktober bis November und von März bis April. Rosen, die im Container angeboten werden können fast ganzjährig gepflanzt werden - also nicht bei Frost oder großer Hitze. Lockern Sie dazu die Erde im Pflanzloch tiefgründig und mischen Sie die Erde mit etwas Kompost (bei schwerem Boden auch etwas Sand). Schöne Begleiter unterstreichen die Schönheit der Pflanze. Pflanzen Sie aber Stauden und Sommerblumen nicht zu dicht zu den Rosen.
Rosen, Wermut und Lavendel
Viele Rosen können bereits als Solitärpflanzen beeindrucken. Mit den richtigen Begleitern allerdings entstehen die schönsten Gartenbilder. Ihre Schönheit kann durch eine passende Begleitpflanzung noch deutlich verstärkt werden; überholt sind die reinen Rosenbeete der Wirtschaftswunderjahre. Heute kombiniert man Rosen mit den verschiedensten Stauden wie Lavendel, Gräsern und Glockenblumen, um eine lebendige und natürliche Wirkung zu erzielen. Blütenfarben und Blütezeiten sollten dabei aufeinander abgestimmt sein, damit ein harmonisches Ganzes entsteht.
Unsere Tipps:
  • Rosen wirken am besten vor einem grünen Hintergrund.
  • Rosen wollen einen offenen Boden und keine unmittelbare Konkurrenz, deshalb Stauden und Gehölze mit etwas Abstand zu den Rosen pflanzen.
  • Rosen sind am Fuß meist etwas kahl um dies zu verdecken, eignen sich voluminöse ausbreitend wachsende einjährige Sommerblumen (einjährige Schleifenblumen, Lobelien, einjähriges Schleierkraut, Zauberschnee) oder Stauden (wie z.B. Storchschnabel, Frauenmantel, mehrj. Schleierkraut).
  • Einige Rosen eignen sich gut für Pflanzgefäße. Da Rosen Tiefwurzler sind, müssen die Pflanztöpfe mindestens 40 cm hoch sein.
Hobbygärtner teilen Rosen in fünf große Rosengruppen ein:
Kletterrosen, Beetrosen, Bodendeckerrosen, strauchartig wachsende Rosen und Stammrosen
Kletterrosen
  • Kletterrosen fühlen sich an einer Süd-Ost- oder Süd-Westseite am wohlsten. Dort bekommen sie am meisten Luft und Licht. Südwände sind aufgrund der prallen Sonneneinstrahlung zu meiden.
  • Besonders kleine Gärten können Sie mit mehrmals blühenden Kletterrosen und Stauden in ein Blütenmeer verwandelt. An Rankgittern bilden die Kletterrosen im Sommer einen zauberhaften Sichtschutz. Ein schmales Staudenbeet davor wird mit der richtigen Bepflanzung von Frühjahr bis Herbst zum Blickfang.
  • Bei Rosenbögen oder Pergolen darauf achten, dass ein möglichst breiten Durchgang offen bleibt, damit man sich nicht an den Stacheln verletzt.
  • Achten Sie auch bei Kletterrosen darauf, dass sich die Blütenfarbe deutlich vom Hintergrund abhebt - also keine weiße Rose vor einer weißen Hauswand setzen.
Rosen für Beete
  • Gräser und niedrige Stauden unterstreichen die Schönheit der Rosen. Nutzen Sie den Wiederholungseffekt und setzen mehrere gleiche Rosen in eine Rabatte. Die beste Wirkung erzielen sie mit einer ungeraden Zahl, z.B. 3 oder 5 Rosenpflanzen.
  • Für Beete und Rabatten eignen sich vor allem Beetrosen, Edelrosen oder auch Zwergrosen.
  • Wichtig für eine attraktive Bepflanzung sind öfterblühende Rosen - mit der langen Blütezeit bleibt das Beet den ganzen Sommer attraktiv.
  • Buchs oder ein anderes immergrünes niedriges Gehölz ist der ideale Partner für Beetrosen. In der Staudenrabatte unterstreicht das Dunkelgrün die Farben der Rosen und die immergrüne Pflanzen setzen im Winter lebendige Blickpunkte zwischen die kahlen Rosenzweige.
Bodendecker- und Kleinstrauchrosen
  • Diese Rosen sind besonders pflegeleicht und blütenreich.
  • Bei dichter Bepflanzung unterdrücken sie das Unkraut.
  • Höhere u. niederliegende Triebe bilden eine schöne Alternative zu herkömmlichen Bodendeckerpflanzen.
  • Besonders schön in Kombination mit Buchs oder Lavendel. Diese immergrünen Pflanzen unterstreichen zur Blütezeit die herrlichen Farben der Rosen und geben im Winter der Pflanzung Struktur.
  • Diese eignen sich gut zur Bepflanzung eines Hangs.
Strauchartig wachsende Rosen
Dazu zählen unter anderem Strauchrosen, alte Rosen und Wildrosen.

  • Diese Rosen wirken am besten freistehend oder mit niedrigen Stauden und Gräser umgeben als Strukturpflanze.
  • In größeren Gärten finden Sie auch in einer freiwachsenden Hecke oder vor einer Gehölzgruppe ihre Verwendung.
  • Strauchrosen eignen sich auch gut um Gartenräume abzugrenzen.
Stammrosen
Eigentlich bilden die Stammrosen keine eigene Gruppe, da hierbei Rosensorten auf Stämme verschiedener Höhe veredelt werden.

  • In der Regel werden Edel- oder Beetrosen auf ca. 90 cm hohe Stämme angeboten.
  • Bei einer Veredelung auf einer ca. 60 cm hohen Unterlage spricht man von einem Halbstamm.
  • Inzwischen werden auch Zwergstämme mit einer Höhe von ca. 40 cm angeboten. Hier werden meist Zwerg- oder Flächenrosen verwendet. Halb- und Zwergstämme eignen sich gut als Kübelpflanzen.
  • Für Kaskaden- oder Trauerrosen werden in der Regel Kletter- oder Ramblerrosen auf 140 cm hohe Stämme veredelt.
  • Stamm- oder Kaskadenrosen benötigen wenig Platz und eignen sich daher besonders für kleinere Gärten. Unterpflanzt werden diese Rosen am besten mit Bodendeckern, niedrigen Stauden und Gräsern, wie z.B. Schleifenblume, Perlkörbchen, Lavendel, Katzenminze, Steinkraut und Frauenmantel.
verschiedene Rosen
Alba-Rosen gehören zu den Alten Rosen.
Sie haben einen kräftigen Wuchs, sind robust und frosthart. Die kräftigen Sträucher haben einen leicht überhängenden Wuchs und neigen leicht zu Ausläufern.
Bodendeckerrosen, die eher Kleinstrauchrosen oder Flächenrosen heißen sollten, werden bis 1,3 m hoch und sind gut zur Flächenbepflanzung geeignet.
Schön lassen sich auch Stützmauern oder Böschungen mit Bodendeckerrosen gestalten. Sie sind äußerst pflegeleicht und müssen auch nicht jährlich zurückgeschnitten werden.
Damaszener-Rosen zeichnen sich durch weiches Laub und einem schweren, üppigen Duft aus.
Es werden sowohl einmalblühende, als auch zweimalblühende Sorten angeboten.
Englische Rosen haben einen strauchartiger Wuchs.
Sie werden ca. 1-1,5m hoch und duften in der Regel.
Rank- bzw. Ramblerrosen klettern, oder vielmehr ranken mit ihren langen, dünnen Trieben.
Sie erobern Bäume und beranken Wände. Zwar blühen sie meist nur einmal im Jahr, dafür aber mit einer eindrucksvollen Blütenpracht. Weitere Infos zum Schnitt finden Sie in unserer Seite Rosen-Extra.
In die zweite Gruppe gehören die Rosen, die im eigentlichen Sinne nicht klettern, sondern durch ihren sparrigen Wuchs Rankgitter und Rosenbögen erobern. Dazu müssen die Triebe an den Spalieren befestigt werden; gut geeignet sind hierzu Pflanzenklammern. Diese Rosen lassen sich gut mit Waldreben kombinieren.
Moosrosen findet man heute selten in Gärten. Die Kelchblätter, Knospen und Triebe haben viele kleine Drüsenborten, was die Rosen wie bemoost aussehen lässt.
Wildrosen erfreuen uns nicht nur mit ihrer Blüte, sondern ernähren und versorgen Insekten und schmücken sich im Herbst mit prächtigen Hagebutten. Beachten Sie dazu unsere Seite Wildrosen.
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Unsere grünen Links
www.rosen-stange.de
einer der führenden Züchter für historische und englische Rosenarten
 
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