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Ziergarten

Jetzt im Herbst zeigt sich der Ziergarten oft von seiner schönsten Seite. Viele Sommerblumen und Stauden blühen noch, die Gräser zeigen sich von ihrer schönsten Seite und viele Laubgehölze beeindrucken zusätzlich noch mit Ihrer Laubfärbung. Für den Gartenbesitzer bedeutet dies aber auch den Garten winterfit zu machen und sich ggf. bereits Gedanken über die nächste Gartensaison zu machen. Manchmal ist im Laufe des Sommers eine Pflanze eingegangen, einige Pflanzen erfüllen nicht die Erwartungen und zu oft hat man im Laufe des Jahres die eine oder andere Ecke entdeckt, die sich nicht von ihrer besten Seite zeigt. Dabei sollte der Garten doch in jeder Ecke seinen Blickfang haben und zu jeder Jahreszeit wünschen wir uns ein optisches Highlight.
 

Unser Tipp:
Fotografieren Sie ein mal im Monat sämtliche Bereiche ihres Gartens. Beim Betrachten Ihrer Bilder werden Sie am ehesten feststellen, wo noch Handlungsbedarf besteht. Schreiben Sie sich dann einige Notizen auf, z.B. wo sie sich Veränderungen wünschen oder welche Pflanzen sie noch wo benötigen, das hilft beim Umsetzen der Gestaltungsideen.
 

Tipps für einen schönen Frühlingsgarten:
Farne, Frauenmantel, Funkien, Taglilien, sowie Türkenmohn eigenen sich hervorragend als Partnerpflanzen zu Tulpen, da  sie mit ihrem Blattwerk die unschön einziehenden Tulpen verdecken. Großblütige Tulpen mit schweren Blütenköpfen einen windgeschützten Platz geben. Tulpen bevorzugen einen trockenen Platz. Unter einem Dachunterstand, z.B. vor dem Haus können Sie sich jahrelang wohl fühlen. Ansonsten sollten Sie Tulpen jährlich nach dem Einziehen der Blätter ausgraben, den Sommer über trocken aufbewahren und im Herbst wieder auspflanzen. Wildtulpen bleiben dauerhaft in der Erde und vermehren sich dort auch.
 

Jetzt ist die richtige Pflanzzeit für Gehölze!


Taxus “Renke’s Kleiner Grüner” im Frühjahr

Probleme mit Buchs?
Sieht ihr Buchs nicht mehr schön aus? - Haben Buchsbaumpilz oder gefräßige Buchsbaumzünsler den Buchs zu einer unansehnlichen Pflanze verwandelt? Dann sollten Sie jetzt über Alternativen nachdenken.
Für großere nicht beschnittende Exemplare gibt es genügend interessante immergrüne Alternativen. Hierfür eignen sich zum Beispiel Löffelilex (Ilex crenata 'Convexa'), Kirschlorbeer oder Japanischer Säulenilex. Sollen die Pflanzen in Form gebracht werden eignen sich Eiben sehr gut. Eiben sind anspruchslos, frosthart und lassen sich sehr gut in alle möglichen Formen schneiden. Da Eiben schlafende Augen entwickeln, treiben diese auch im unteren Bereich auch immer wieder aus. Eiben können sowohl an sonnigen Standorten als auch in schattigen Bereichen gut eingesetzt werden.

Buchs ist für niedrige Einfassungen sehr beliebt, auch kleine Kugeln und Kegel lassen sich mit Buchs gut formen. Eiben hierfür einzusetzen scheint schwierig, denn diese können nicht auf Dauer sehr niedrig gehalten werden. Welche niedrig bleibenden Pflanzen können alternativ gepflanzt werden. Wir haben uns verschiedene Pflanzen angesehen und teilweise auch getestet.

Immergrüne Heckenmyrthe "Maigrün" - Jahreszuwachs zwischen 10 und 15 cm, Wuchshöhe ca. 1 m, bogig überhängend wachsend.
Bei vielen Anbietern wird die Pflanze für alle Standorte empfohlen und als sehr wüchsig und winterhart beschrieben. Andere Anbieter verweisen darauf, dass diese nur bedingt winterhart ist. Immergrüne Pflanzen sind gerade an Standorten, die nicht windgeschützt sind, von Frostschäden bedroht. Sonne und Wind tragen hier besonders zum Austrocknen bei, es ist daher auch im Winter auf eine ausreichende Wasserversorgung zu achten. Bei uns hatte die Pflanze an einem trockenen Standort eher einen langsamen Wuchs, erst im dritten Jahr war ein deutlicher Zuwachs erkennbar. Es scheint dann aber so zu sein, dass die Pflanze dann sehr kräftig wächst und als Hecke ca. 3 mal jährlich geschnitten werden muss.

Zwergberberitze "Nana".
Diese Pflanze hat Blätter wie der Buchs, ist winterhart, immergrün, anspruchslos und absolut schnittverträglich - hat kaum Probleme mit Krankheiten oder Schädlingen, bringt Blüten und Früchte hervor, hat aber Dornen.

Niedriger Bergilex, Buchs-Ilex "Stokes" (Ilex crenata)
hat ebenfalls buchsbaumähnliches, mittel bis dunkelgrünes glänzendes Laub, wächst dicht und langsam. Die Pflanze entwickelt keine Stacheln oder Dornen und als männliche Sorte trägt diese auch keine Beeren.  Ilex bevorzugt einen durchlässigen humosen Boden, Staunässe ist zu vermeiden. Für Sonne oder im Halbschatten ist diese Pflanze gut als Buchsersatz geeignet.
Wächst dicht gedrungen, soll gesünder sein als Buchsbaum, hat eine gute Schnittverträglichkeit und ist wenig anfällig für Pilzerkrankungen. Allerdings kann es in kalten Wintern (also für Süddeutschland, Schweiz und Österreich nicht zu empfehlen) zu Frostschäden kommen. Die Pflanze bevorzugt etwas saure Böden, auf kalkhaltigen oder schweren Böden wächst Ilex schlecht.

Ilex crenata 'Glorie Gem'
Dieser Ilex ist ebenfalls eine kleinwüchsige Sorte, die sich gut für Einfassungen eignet. Allerdings ist diese Sorte etwas frostempfindlicher als Buchs und benötigt ebenfalls humose, lockere Erde in einem leicht sauren Boden.
 


Baumschule Horstmann

Buchs-Ilex “Stokes”

 


Baumschule Horstmann

Heckenmyrthe “Maigrün”

 


Baumschule Horstmann

Ilex crenata “Clorie Gem”


Ilex crenata 'Dark Green' oder Ilex Crenata "Dark Star" . Beides sind kräftig wachsende Sorten, die von vielen als Buchbaumersatz empfohlen werden. Beide sind sehr schnittverträglich, stadtklimafest und sehr winterhart. Ungeschnitten werden die Pflanzen bis zu 2,5 m hoch werden. Ansonsten gilt für alle Ilex gleichermaßen dass diese leicht sauren Boden und einen sonnigen bis halbschattigen Standort bevorzugen. Dark Star reagiert auch etwas empfindlich auf Hitze und Trockenheit

Getestet haben wir Ilex crenata "Dark Green" an zwei unterschiedlichen Standorten. Dazu können wir bestätigen, dass die Pflanzen an schattigen Standorten weniger gut wachsen, große Probleme bereitet ein schattiger und trockener Standort.

Euonymus japonicus "Green Spire"
Euonymus japonicus ist ein immergrüner Strauch. Mit seiner aufrechten, mehrtriebigen und dicht straff aufrechten Wuchsform ähnelt er sehr dem Habitus des Buchsbaums. Er läßt sich gut beschneiden und eignet sich für niedrige Hecken.
Das Laub ist dunkelgrün und stark glänzend und der Austrieb hellgrün. Er ist für alle Lichtverhältnisse von sonnig bis halbschattig geeignet, allerdings kann es bei kalten und vor allem austrocknenden Winden zu Erfrierungen kommen.
Euonymus fortunei 'Radicans'
Euonymus fortunei ist frosthärter als Euonymus japonicus. Er läßt sich gut beschneiden und eignet sich für sehr niedrige Einfassungen bis 30 cm, allerdings kann er mithilfe langer Triebe und Haftwurzeln auch bis 3 m in die Höhe klettern.  Die mittelgrünen Blätter sind bis zu 3 cm lang. Die Pflanze gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Schatten. Für eine flächige Bepflanzung oder zur Begrünung einer Wand zu empfehlen, für Einfassungen und als Buchsersatz ist diese Pflanze weniger geeignet.

 


zu Gärtner Pötschke


Euonymus japonicus “Green Spire”

 


Baumschule Horstmann

Eunoymus fortunei “Radicans”

 

zu Garten-Schlüter
Ilex crenata “Dark Green”


Niedrige Eibe (Taxus baccata) 'Renke’s Kleiner Grüner' ist eine langsam breitbuschig wachsende Eibensorte. Sie ist schatten- und windverträglich, absolut winterhart, wächst sehr dicht und läßt sich gut beschneiden. Gerade für kalkhaltige Böden ist diese Eibe eine sehr gute Alternative zu Buchs. Sie eignet sich für niedrige Hecken, Beetumrandungen, flächige Bepflanzungen und Grabbepflanzung, aber auch als Formgehölz im Pflanzgefäß. Bei unserem Test konnten wir auch eine gute Trockenheitsverträglichkeit feststellen. Die Pflanze wird kaum von Krankheiten oder Schädlinge befallen und ist daher äußerst robust. Besonders schön ist auch die Färbung. Im Herbst und Winter färben sich die Nadeln leicht bronzefarben, im Frühjahr besticht die Pflanze mit einem frischgrünen Austrieb, der im Laufe des Sommers zu einem dunklem grün wechselt. Der Jahreszuwachs beträgt etwa 15 cm. Unbeschnitten kann die Pflanze etwa eine Höhe von 1,25 m erreichen. Skeptisch waren wir wegen der Farbe, aber wie die Bilder belegen, war diese Sorge unbegründet.

 

 

Das Foto ganz links zeigt frische Austriebe der Eibe “Renke’s Kleiner Grüner” , rechts im Bild im Vergleich dazu ein Buchs. Das mittlere Foto zeigt Buchs und Eibe im Sommer und das rechte Foto zeigt ebenfalls die Eibe “Renke’s Kleiner Grüner”.
 

Die schönsten Ziergehölze für den Frühling
 

Echter Winterjasmin
Jasminum nudiflorum
XII - III, so, wintergrün, geschützter Standort empfehlenswert, niederliegend oder kletternd
zu Garten-Schlüter  

Zaubernuss Diane
Hamamelis intermedia
I - III, so-hs, auch in gelb, orangerot, und rot erhältlich, bis 2-3 m, nährstoffreicher Boden


Baumschule Horstmann
 

Winterkirsche Autumnalis
Prunus subhirtella Autumnalis CAC
XI - IV, so, bis 5 m, schöner Winterblüher, gefüllt blühend, schöne Herbstfärbung, für geschützte Standorte


Baumschule Horstmann

 

Die schönsten Ziergehölze für den Sommer

Bodendeckerrose 'Ballerina'
Rosa 'Ballerina'
VI-IX, so-hs, 60-80cm,
im Herbst rote Hagebutten,

Baumschule Horstmann
 

Apfel- / Kartoffel-Rose Alba
Rosa rugosa Alba
V - X, so, 1,5 - 2 m, rote Hagebutten
zu Garten-Schlüter  

 

Hänge-Sommerflieder
Buddleja alternifolia
VI - VII, so, 2-3m, überhändende Triebe, auch für trockene Lagen geeignet
zu Garten-Schlüter  

Schöne Pflanzen für den Herbst

zu Garten-Schlueter
 
Feuerdorn
 

zu Garten-Schlueter

Schneebeere
 

zu Garten-Schlueter
 
Zierapfel
 


zu Gärtner Pötschke


Zierapfel - Vogelfutterbaum
entdeckt bei Pötschke
 

zu Garten-Schlüter
Goldspitzenlebensbaum

zu Garten-Schlüter
Tellerhortensie “Veerle”


Schöne Ziergehölze in jeder Höhe und für jede Jahreszeit finden Sie auf unserer Seite “Ziergarten-Extra
 

weitere Pflanzen finden Sie in unserem Pflanzenlexikon, z.B. bei Gehölzen


Unser Tipp:
Winterschutz für Rosen, Kräuter und andere empfindliche Pflanzen
Strauchrosen schützen Sie am besten mit Rindenmulch. Dazu häufeln Sie um den Rosenstock Rindenmulch an und stecken anschließend noch einige Fichtenzweige um die Rose. So werden die bodennahen Triebe vor Frost geschützt.
Bei Rankrosen sind die biegsamen, zarten Triebe gefährdet. Einige Zweige um den Rosenbogen oder das Rankgitter gebunden sehen nicht nur dekorativ aus, sondern schützen so vor Frost und Sonne.
Die klassischen Kletterrosen hingegen blühen am einjährigen Holz, daher reicht es die Basis, wie bei den Strauchrosen zu schützen. Um mediterrane Kräuter sollte man eine Manschette aus Maschendraht stülpen. Dann diese mit trockenem Laub oder Stroh füllen und das ganze mit Reisig einhüllen.
Einige empfindliche Gräser, wie z.B. Pampasgras sind gegen Nässe empfindlich. Man bindet daher das Laub mit einer Kordel fest und schützt so das Herz des Grases vor Wasser.
Bei den Stammrosen wird die Krone am besten mit einem Vlies umhüllt und damit vor Wintersonne geschützt. Folie eignet sich nicht.
 

weitere Pflanzen finden Sie in unserem Pflanzenlexikon, z.B. bei Gehölzen

              

 

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Autor: J. Treczka                        Datum der letzten Änderung: 09.01.2016