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Schnecken im Garten

 

Jedes Jahr das gleiche Spiel: Mitte Mai säen Hobbygärtner Blumen, Gemüse und Salat an oder setzen Jungpflanzen in den Garten. Doch über Nacht ist der Traum von prächtigen Pflanzen dahin, weggefressen von einem Heer brauner Schnecken.

Übrigens;
Gehäuseschnecken fressen meist nur verrottete Substanzen oder auch die Eier der Nacktschnecken.
Die natürlichen Feinde der Schnecken sind Kröten, Eidechsen, Stare, Amseln, Igel und Spitzmäuse.

 

Endlich schneckenfrei!
Wir führen alles gegen Schnecken im Garten.

www.schneckenprofi.de

 

 

Gehören auch Sie zu den Gärtnern, die den Kampf mit Schnecken aufnehmen wollen?

Hier ein paar Tipps dazu:


Tipp 1 richtige Bepflanzung:
Die einfachste Möglichkeit den Kampf gegen Schnecken zu gewinnen, ist die richtige Bepflanzung. Verzichten sie auf schneckengefährdende Pflanzen und erfreuen Sie sich an Pflanzen, welche Schnecken gewöhnlich meiden. Eine kleine Auswahlliste dieser Pflanzen finden Sie unter: Pflanzenliste. Eine umfassende Liste vieler gefährdeter Sommerblumen oder Stauden, sowie auch solche, welche Schnecken normalerweise meiden, können Sie gegen Einsendung von 5,00 Euro in Briefmarken oder Vorauszahlung bei mir anfordern. Im Gemüsegarten können Sie den Anbau von gekräuseltem Salat probieren. Nach meiner Erfahrung sind diese Salatsorten weniger gefährdet. Bei Bohnen und Zucchini verwende ich nur kletternde Sorten. Diese Pflanzen säe ich  auf dem schneckensicheren Anzuchttisch im Gewächshaus aus und pflanze sie erst ins Freie, wenn sie eine Höhe von ca. 50 cm erreichen.
 


Tipp 2 Abwehr:
Wenn Sie dennoch schneckengefährdende Pflanzen in ihrem Garten anbauen möchten, empfehle ich Ihnen, diese mit Kapuzinerkresse, Senf, Knoblauch, oder Thymian in Mischkultur zu setzen. Im Blumenbeet ist es oft hilfreich um die Pflanze  groben Sand, kleinen Steinchen, Steinmehl, Sägemehl oder Eierschalen zu verteilen, so können die Schnecken aufgrund des groben Untergrundes die austreibenden Pflanzen nur schwer erreichen. Gute Erfahrungen haben Gartenbesitzer auch mit klein geschnittenen Blättern von Chinagras gemacht.
Bewährt hat sich auch ein Umstreuen der gefährdeten Pflanzen mit Kaffeepulver. Allerdings muss nach jedem stärkerem Regen oder nach einigen Tagen erneut Pulver aufgebracht werden.
 


Schneckenbarriere
erhältlich bei Westfalia
 

 


Tipp 3 Entfernen des Eigeleges:
Oft können Sie im Herbst Eigelege der Schnecken entdecken, welches Sie durch Hitzeeinwirkung gleich abtöten sollten. Wenn Sie einen Unkrautvernichter besitzen, welcher das Unkraut durch Hitzeeinwirkung abtötet, können Sie dies auch zur Abtötung der Schneckeneier verwenden. Oder Sie überbrühen die Eier mit kochendem Wasser. (Vorsicht: Um Verbrühungen zu vermeiden, sollten Sie das Wasser in einem geschlossenen, unzerbrechlichen Gefäß transportieren, z.B. in einer Edelstahlthermoskanne.
 


Tipp 4 Absammeln:
Schnecken suchen am Tag gerne feuchte dunkle Stellen auf und begeben sich nach Einbruch der Dunkelheit auf Nahrungssuche. Sofern Sie kein Liebhaber von Naturgärten sind, sollten Sie deshalb darauf achten solche Rückzugsnieschen für Schnecken zu vermeiden. Oder Sie gehen, so wie auch viele Naturgärtner den entgegengesetzten Weg und bieten direkt im befallenen Gebiet flache Steine, Tonscherben oder Holzbretter zum Unterschlupf an. Von dort können Sie dann leicht die Schnecken absammeln. Bewährt haben sich auch Pappkartonkarten (einfach aus Versandkartons ausschneiden und etwas beschweren), größere Blätter, wie z.B. vom Rhabarber oder auch Obst und Gemüseschalen. Tägliches Absammeln nicht vergessen.
 


Schneckenzange
erhältlich bei Westfalia
 


Tipp 5 Vernichten:
“Doch was mache ich mit den gesammelten Schnecken?” werden sie sich vielleicht fragen.
Naturschützer werden diese in einiger Entfernung des Gartens aussetzen. Andere Zeitgenossen werden diese Tiere mit Hilfe einer Gartenschere einfach zerstückeln oder mit heißem Wasser überbrühen. Wie Sie damit verfahren bleibt Ihnen überlassen, aber bedenken Sie dabei, dass Schnecken aus geringer Entfernung leicht wieder zuwandern können.
 


Tipp 6 Bierfalle:
Um Schnecken magisch anzuziehen können Sie Bierfallen aufstellen. Die Schnecken werden durch den Geruch angelockt, versuchen vom Bier zu trinken, kommen aus der Falle nicht wieder heraus und ertrinken. Der Nachteil ist hier, dass die Fallen regelmäßig entleert und neu aufgefüllt werden müssen. Beachten Sie dabei auch, dass die Bierfallen so konstruiert sind, dass Regen den Inhalt nicht verwässert, denn dies würde die Wirkung erheblich beeinträchtigen.
 


Bierfallen
erhältlich bei Westfalia
 


Tipp 7 mechanische Abwehr:
Im Handel sind mehrere Arten von Schneckenzäunen im Angebot. Gegen größere Schnecken ist auch ein verzinktes Maschengitter (Mäusegitter) geeignet. Schneiden Sie lange Streifen mit ca. 40 cm Breite, biegen Sie die oberen 5 cm so um, und graben Sie die Gitterstreifen um das gefährdete Anbaubeet. Auch der Einsatz von so genannten Sonnenhüten über Neupflanzungen hat sich bereits als abwehrende Maßnahme bewährt. Ebenfalls geeignet sind Joghurteimer mit einem gewölbten Rand. Schneiden Sie die Böden der Eimer ab und setzen die Eimer um die Aussaat oder Pflanzung. Schnecken können solche Ränder nur mühsam oder gar nicht überwinden und so sind Ihre Salatpflanzen oder auch die Bohnenaussaat zunächst sicher.
 

Probleme mit Nacktschnecken?
Wir haben für Sie eine Anleitung zum Bau einer einfachen, günstigen und für Schnecken
 unüberwindbaren Barriere gefunden. => www.garten-bio.de


Foto: E. Hanser


Tipp 8 Abtöten mit Nematoden oder Gift
Seit kurzem wurde ich auf die Möglichkeit der Schneckenabwehr mittels Nematoden aufmerksam. Dazu werden Fadenwürmer, welche Sie bestellen können, mit der Gießkanne ausgebracht. Der Einsatz von Nematoden zur biologischen Bekämpfung von Trauermücken und Dickmaulrüßlern hat sich bereits bestens bewährt. Ab sofort stehen zur biologischen Schneckenbekämpfung Nematoden der Gattung Phasmarhabditis hermaphrodita zur Verfügung. Diese Nematoden sind mit Steinernema und Heterorhabditis nahe verwandt und auch die Wirkungsweise ist sehr ähnlich.

Die Nematoden dringen über die Mantelhöhle in die Schnecke ein. Dort sondern Sie ein Bakterium ab, das die Schnecke zersetzt. Dieser Vorgang wird durch das Anschwellen des Mantels deutlich sichtbar. Die Nematoden ernähren sich von der zersetzten Schnecke und vermehren sich auch darin. Dieser Vorgang dauert etwa 6-10 Tage, wobei die Schnecken bereits nach den ersten 3 Tagen ihre Fraßaktivität einstellen

Gift sollten Sie nur einsetzen, wenn die Schnecken überhand nehmen. Im Handel ist mittlerweile auch Gift erhältlich, welches für Säugetiere ungefährlich sind.



erhältlich bei der Pflanzotheke



 

 

 

 

Weiter zur Liste;
Pflanzen, die Schnecken nicht schmecken
 

 

Unsere grünen Links

www.schneckenprofi.de
bietet alles gegen Schnecken an

www.schneckenzaun.com
Weitere Informationen zum Thema Schnecken

www.biokeller.de
Anbieter von Schneckenzäunen und Schutzhütchen

 

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Web www.gartenfundus.de
 

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Autor: J. Treczka                        Datum der letzten Änderung: 12.04.2010