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Gestaltungsidee

Gestaltungsideen:
- Ziergarten mit Nutzpflanzen
- Garten altersgerecht gestalten
 

Ziergarten mit Nutzpflanzen

Gerade Besitzer kleiner Gärten verzichten aus Platzgründen oft auf einen Nutzgarten. Wir möchten Ihnen heute zeigen, dass sich viele Nutzpflanzen nicht hinter den Zierpflanzen verstecken müssen sondern geschickt in einen Ziergarten mit eingeplant werden können.
Wer das Schöne mit dem Nützlichen verbinden will, setzt auf dekorative Blüten und wohlschmeckende Früchte. Zucchini z.B. hat neben leckeren Früchten noch außergewöhnlich schöne Blätter und große gelbe Blüten zu bieten. Ideal also für einen großen Kübel auf der sonnigen Terrasse.


Sichtschutz vor neugierigen Blicken gewährt die dornenlose Brombeere. Bereits im Mai erscheinen die zartvioletten Blüten, welche zahlreiche Insekten anlocken. Die Beeren können ab Mitte August geerntet und zu Mus oder Gelee verarbeitet werden. Statt einer Markise wirft das Laub von Weinreben oder Kiwi an einer Pergola lichten Schatten auf die Terrasse. Während die Blüte von Wein eher unauffällig ist, sind die Blüten der Kiwipflanze sehr schön anzusehen.

 


Kiwiblüte

Besonders schön wirkt eine Bank im Garten, wenn sie nicht nur “Rückendeckung” z.B. von Haselnusssträuchern, sondern auch noch Begleitpflanzen im Kübel erhält. Statt der herkömmlichen Buchspflanzen, können Sie auch Blaubeersträucher in großen Kübeln verwenden. Auch lässt sich ein Kräuterhochbeet, das Sie den ganzen Sommer über mit aromatischen Kräutern versorgt, hervorragend in den Ziergarten integrieren. Im Winter wenn die Mehrzahl der Kräuter ihr Laub eingezogen haben, werden einige Tannenzweige dazwischengesteckt. Das sieht nicht nur attraktiv aus, sondern schützt auch empfindliche Kräuter, wie Lavendel, Currykraut, Salbei usw.

 

 

Weitere Infos zum Kräuterhochbeet finden Sie unter:
www.kloss-galabau.de


Schöne Hochbeete aus Natur- oder Betonsteinen sind nicht nur praktisch, sondern sind auch ein besonderes gestalterisches Gartenelement. Mit der Auswahl der richtigen Pflanzen können Sie so nicht nur schmackhaftes für die Küche ernten, sondern können werden auch über die gestalterische Wirkung erstaunt sein. So können Sie z.B. ein Hochbeet im Frühling z.B. mit Veilchen bepflanzen und dazwischen Schnittsalat und Radieschen säen. Sind die Radieschen und der Schnittsalat geerntet, empfehlen wir roten und grünen Salat mit einigen Ringelblumen und Borretsch dazwischen.

Ebenfalls fürs Hochbeet geeignet ist die Kürbissorte Spirit. Unser Tipp hierzu: Wintergrüne Pflanzen im Topf lassen sich sicherer durch den Winter bringen, wenn diese mitsamt dem Topf in Gartenerde eingelassen werden. Nutzen Sie auch hier das Hochbeet und setzen Sie im Herbst diese Pflanzen ins Hochbeet. Drumherum stecken Sie viele verschiedene Blumenzwiebel, Krokusse, Tulpen, Hyazinthen und Narzissen in die Erde. Im Frühling werden Sie einen wunderschönen kleinen Frühlingsgarten im Hochbeet haben. Im Mai holen Sie dann die eingesenkten Töpfe aus dem Beet , füllen das Beet mit frischer, nahrhafter Erde auf und säen oder pflanzen Kürbisse ins Beet. Innerhalb kürzester Zeit werden die Kürbispflanzen das einziehende Laub  verdecken und viele gelbe Blüten hervorbringen. Die wunderschönen Kürbisse finden dann im Herbst Ihre Verwendung  in der Küche  oder als Herbstdeko.

Eine weitere Möglichkeit Nutzpflanzen im Ziergarten einzuplanen bieten Mini-Obstbäume. Diese Obstbäume werden ca. 1,5 - 2 m hoch  und sind damit ideal für den kleinen Garten. Pfirsich, Apfel und Kirsche bezaubern im Frühjahr mit ihren Blüten. Mit mehreren verschiedenen Obstsorten haben Sie eine reichliche Auswahl an Obst, ohne die herkömmliche Obstschwemme befürchten zu müssen. Diese Mini-Bäume sind ideal als Solitär inmitten eines Blumenbeetes. Achen Sie aber bitte darauf, dass Sie eine kleine Baumscheibe freihalten, bzw. diese nur mit einjährigen Blumen bepflanzen, die zu den Obstbäumchen keine Konkurrenz darstellen. Außerdem empfehlen wir um die Baumscheibe einige Trittsteine einzuplanen, damit man das Obst auch ernten kann ohne die Blumen umzuknicken.

Natürlich können Sie statt der Obstbäumchen auch Beerenhochstämmchen unterpflanzen. Rechts auf dem Foto wurde ein Johannisbeerstämmchen mit Taglilien der Sorte “Bonanza” unterpflanzt.

 


Foto: Regine Lehr

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zu Bakker

Zwerg-Pfirsich

zu Bakker

Zwerg-Aprikose

 

zu Bakker

Zwerg-Apfel

zu Bakker

Zwerg-Kirsche

Bei all den Vorzügen, die diese Bäumchen bieten, einen Hausbaum, der im Sommer reichlich Schatten bietet,  können Sie nicht ersetzen. Wer einen schönen ausladenden Hausbaum mit Nutzwert sucht, sollte einen Apfelbaum (möglichst eine lagerfähige Apfelsorte) pflanzen. Etwas kleiner ist ein weiteres Gehölz, bei dem man nicht genau sagen kann, ob man es als Ziergehölz oder als Nutzpflanze bezeichnen soll. Die Kupferfelsenbirne, die in manchen Gartenkatalogen auch als Pralinenbaum bezeichnet wird. Der bronzefarbene Laubaustrieb überzeugt bereits im Frühjahr, gefolgt von den schönen weißen Blütentraum und den leckeren Früchten im Sommer, die zu Marmelade verarbeitet werden können. Im Herbst bietet dieser vielseitige Baum oder Großstrauch dann noch ein wunderschönes Herbstlaub. Sie sehen, die Möglichkeiten Zier- und Nutzgarten zu kombinieren sind vielfältig.


Blüte der Kupferfelsenbirne
erhältlich bei Baumschule Horstmann

 


Brombeere
erhältlich bei Baumschule Horstmann

 

 

 

 

 

Eine Anleitung zum Bau von Hochbeeten finden Sie hier => grünzeug

 

 

 

 

 

Den Garten altersgerecht gestalten

So bleibt der Garten pflegeleicht
Bei aller Liebe zum Garten wird die dazugehörige Arbeit – besonders von älteren Menschen - nicht immer nur als Entspannung empfunden. Je nach körperlicher Verfassung kann die eigentlich beglückende Arbeit auf die Dauer als recht
beschwerlich wahrgenommen werden. Wer auf den Ausgleich, den die Gartenarbeit bietet, auch in zunehmendem Alter nicht verzichten möchte, sollte rechtzeitig vorsorgen.
„Die Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen im Garten ist bei vielen Gartenplanern noch nicht ins Bewusstsein gerückt“ meint Katja Richter, die mit ihrem Büro „grünwerk“ in Freiburg Mitglied im Beratungsnetzwerk gartenberatung.info ist.
Dabei seien gerade Menschen im Ruhestand in der Lage, viel Zeit in ihrem Garten zu verbringen und verfügten darüber hinaus meist über einen reichen Erfahrungsschatz an Gartenweisheiten, der nicht brach fallen solle.
Mit einem Rollhocker beispielsweise könnten die unvermeidbaren Arbeiten am Boden bequemer durchgeführt werden. Ein kleiner Gartenpoller leiste beim Ziehen des Gartenschlauches große Hilfe. Eine zweirädrige Schubkarre könne auch mit
einer Hand geschoben werden, während die andere Hand für eine Gehhilfe frei bleibe. „Bei den Gartengeräten tauchen immer wieder neuartige, zum Teil gewöhnungsbedürftige Varianten auf, die helfen sollen, die eingesetzte Kraft
möglichst effektiv zu übertragen,“ erzählt die Badenerin. Wichtig sei, bei allen Geräten auf ein leichtes Material und ein der Körpergröße angemessenes Gerät zu achten.

 

Auch mit der richtigen Pflanzenauswahl könne Arbeit reduziert werden, sagt Simon Herda, Gartenberater aus dem holsteinischen Seth. „Beerensträucher werden mittlerweile als rückenfreundliche Hochstämme angeboten, Obstbäume auf schwach wachsenden Unterlagen bleiben deutlich kleiner.“ So könne ohne Leiter geerntet werden. Denn wie im Haushalt berge auch im Garten der Einsatz von Steighilfen das größte Unfallrisiko. “Ein Hochbeet ist nicht nur leichter zu bearbeiten“, sagt der Norddeutsche „es gibt dem Garten eine zusätzliche vertikale Struktur.“
 


Betonhochbeet mit Bohnen hinter einem einfachen, originellen Zaun, der berankt auch Sichtschutz bieten könnte

Ein Staudenbeet erfreut jedes Jahr aufs Neue, ganz ohne jahreszeitliche Neupflanzungen. Der Staudenexperte Volker Eschenbach aus Seebruck empfiehlt den Fundus der Duftpflanzen auszuschöpfen: „Gerade im Alter sollte man diesen
sinnlichen Aspekt hervorheben. Nicht nur Rosen und Lavendel, auch Stauden wie Monarden und Duftnesseln, Nachtviolen und Steinkraut oder ein begehbarer Duftrasen aus Teppichkamille lassen einen die Stunden im Garten besonders genießen.“ Und wer geschickt plane, erhalte pflegeleichte Flächen, die Unkräutern
wenig Chance ließen. „Wer doch im Alter auf pflegeintensive Prachtstauden- und Sommerblumenbeete
nicht verzichten will, sollte einfach mit einem Landschaftsgärtner des Vertrauens einen Pflegevertrag abschließen“, ergänzt Tjards Wendebourg, beim traditionsreichen Verlag Eugen Ulmer für die führende Landschaftsgärtner-
Fachzeitschrift „DEGA GALABAU“ zuständig. Damit ließen sich auch mit überschaubarem Budget anspruchsvolle Gestaltungen erhalten. „Damit alle Gartenwinkel auch später noch gut begehbar sind, ist auf trittsichere Beläge und sanfte Steigungen zu achten, ergänzt Landschaftsarchitekt Wolfgang Aldag aus Halle. Holz werde in nassem Zustand zum Beispiel schnell schlüpfrig, könne aber mit einer Auflage aus Hasendraht sicherer gemacht werden, erzählt
seine Netzwerkkollegin Katja Richter. „Wer auf die romantische Wirkung von Kiesflächen nicht verzichten will, kann diesen mit einem Unterbau aus Kunststoffwaben stabilisieren.“ Ein Geländer an der richtigen Stelle biete nicht nur
zusätzliche Sicherheit, es könne auch sinnvoll als gestalterisches Element eingesetzt werden. Hier helfen die Fachberater aus dem Netzwerk Gartenberatung.info im gesamten deutschsprachigen Raum bei der Wahl altersgerechter
Gestaltungselemente. Nicht zuletzt sollte an ausreichende Ruheplätze gedacht werden, meint Katja Richter.
Und: eine Mauer sei immer wieder die ideale Lösung: „Das ansprechend gestaltete Bauwerk kann jederzeit als spontane Sitzgelegenheit genutzt werden. Sie wirkt dadurch viel ungezwungener als eine feste Sitzgruppe.“ Und mit einer Sitzhöhe von 65 cm fällt auch älteren Gartenliebhabern das Hinsetzten und Verweilen nicht
schwer!
Quelle des Textes “Den Garten altersgerecht gestalten”: Gartenberatung.info

Im Kräuterhochbeet finden Heilkräuter und Pflanzen, die für die Küche verwendet werden ein Plätzchen:

  • Ysop (Hyssopus officinalis) ein 20 - 40 cm hoher Halbstauch - blüht von Juli bis August schön blau- diese lassen sich gut trocknen - die Blätter würzen Salate und Suppen - sollte aber sparsam verwendet werden
  • Duft-Allium “Intense Sense” - von Juli bis August erscheine viele duftenden Blütenbälle, die Blätter mit dem süß-pfeffrigen Geschmak lassen sich wie Schnittlauch verwenden
  • Knolau - auch Schnittknoblauch genannt - die flachen Halme werden wie Schnittlauch verwendet - vermittelt das typische Knoblaucharoma ohne die unangenehmen Nachwirkungen
  • Wilder Majoran/Oregano (Origanum vulgare) - blüht von Juli bis September purpurrosa - Blätter werden für italienische Gerichte, vor allem für Tomatengerichte verwendet
  • Salbei (Salvia officinalis) - die Blätter werden als Küchengwürz oder als Tee bei Halsschmerzen verwendet
  • Rosmarin (Rosmarinus officinalis) immergrüner nicht ganz winterharter Strauch mit schönen hellblauen Blüten - verwendet wird er als Küchengewürz, Badezusatz - wenn dieser mit Topf ins Kräuterhochbeet gepflanzt wird, kann man diesen im Herbst ins Haus holen oder gut eingepackt an einen geschützen Platz stellen
  • Rotblättriger Gewürzsalbei (Salvia officinalis “Purpurascens) - der 50 cm hohe Salbei bringt mit den rotem Laub etwas Farbe ins Kräuterbeet
  • Zitronenmelisse (Melissa officinalis)- Blätter mit dem frischen Zitronenaroma eignen sich für Süßspeisen, Tee und Soßen
  • Bohnenkraut (Satureja montana) verwendbar für alle Bohnengerichte


Ysop


Schnitt-Knoblauch, bzw.Knolau


Oregano


Salbei


Rosmarin

 

Ein toller Garten ist nicht zu bezahlen? Stimmt nicht. Denn der Traumgarten ist weniger eine Frage der finanziellen Mittel, als vielmehr eine Frage der Phantasie und des Sinns für Räume, Formen, Farben, Pflanzen und Materialien. Und er ist Ausdruck des persönlichen Lebensgefühls. Auch für junge Familien oder Garteneinsteiger kann mit Hilfe fachlicher Beratung der persönliche Traumgarten wahr werden. Der Gartenberater vor Ort hilft, Lösungen für die ganz individuellen "Gartenprobleme" zu finden. Eine Liste mit über 650 professionellen Gartenberatern vor Ort finden Sie hier auf
www.gartenberatung.info.
 

 Unser Buchtipp zur Gartengestaltung:

Wie man mit gezieltem Mitteleinsatz, preiswerten Materialien, individueller Fachberatung und einiger Eigenleistung auch mit relativ wenig Geld zu einer idealen Lösung kommt, wird in diesem Buch anschaulich erläutert. 132 Seiten, 110 Farbfotos, 13 sw Abb., 14 Tabellen, gebunden

 

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Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig interessante Tipps und allerhand Neuigkeiten zu Garten, Pflanzen und Pflege.

 

 

 

 

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Autor: J. Treczka                        Datum der letzten Änderung: 31.03.2010