Sie möchten bewusst auf einen Teich verzichten, um ein erhöhtes Sicherheitsrisiko bei Kindern auszuschließen oder den Pflegeaufwand des Gartens gering zu halten?
Wir zeigen Ihnen Alternativen:
Legen Sie sich einen Kübel-Wassergarten an. Dazu eignen sich halbierte Holzfässer, Mörtelkübel oder alte Zinkwannen. Mit geeigneten Wasserpflanzen, wie z.B. Tannenwedel, Sumpfgräser, kleineren
Schwertlilien oder auch kleinwüchsigen Seerosen bepflanzt holen Sie einen zierlichen, attraktiven Gartenteich auf Ihre Terrasse. Im Herbst müssen die Pflanzen allerdings aus dem Kübel genommen werden
und im Keller frostfrei überwintern.
Unser Tipp:
Um den Ausbreitungsdrang der Pflanzen zu bremsen sollten alle Pflanzen in spezielle Körbe gepflanzt werden.
Den Wasserstand regelmäßig kontrollieren und ggf. Wasser auffüllen.
Richtiges Pflanzniveau beachten, ggf. mit Steinen die Pflanzkörbe in die gewünschte Position bringen.
Hellen Standort wählen, pralle Sonne aber vermeiden
Auch ein Bachlauf, der in einem kleinen Becken oder Kiesbeet endet ist eine gute Alternative. Später, wenn die Kinder größer sind, können Sie erweitern und einen Gartenteich anlegen, in dem das
Wasser des Baches fließt. Allerdings ist der Bau eines solchen Bachlaufes nicht ganz einfach: Wichtig ist, dass die Quelle höher liegt. Man rechnet pro Meter Bachlauf etwa 3 cm. Das Wasser muss
vom Endpunkt mit Pumpe und Schlauch wieder nach oben transportiert werden. Während man für den unter der Erde versteckten Schlauch die kürzeste Strecke zwischen Pumpe und Quelle suchen sollte, sieht
ein Bach in sanften Bögen am schönsten aus.
Wer mehr an wasserliebenden Pflanzen interessiert ist, kann sich ein Sumpfbeet oder eine Feuchtwiese anlegen. Neben den Pflanzen werden sich auch Insekten und anderes Getier einfinden. Für ein
Sumpfbeet heben Sie die entsprechende Fläche ca. 25 cm tief aus. Kleiden Sie die Fläche mit Folie aus, füllen diese mit Teicherde und bepflanzen diese mit Sumpfdotterblume, Trollblume, Wieseniris,
Segge, Pfeifengras, Sumpfgladiole und ähnlichem. Achten Sie vor allem im Sommer darauf, dass das Sumpfbeet nie austrocknet. Eine Feuchtwiese wird normalerweise nur im Frühling überflutet. Wenn
Sie diese Wiese so anlegen, dass das Regenwasser aus den Dachrinnen eingeleitet wird, fluten Sie diese Wiese mehrmals im Jahr. Damit leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Grundwassererhaltung.
Diese Feuchtwiese wird nicht mit Folie unterlegt. Wachsen könnten hier Trollblumen, Wiesenschaumkraut, Bärlauch, Aronstab und viele mehr.
Plätschersteine oder Fontänen tragen zu einem besseren Klima auf warmen Terrassen bei und wirken sehr entspannend.
Mini-Teich auf Balkon oder Terrasse
Es muss nicht gleich ein Gartenteich sein. Stellen Sie vor einem Papyrus im Blumentopf zwei Schalen, deren Boden mit blauen Glasnuggets ausgelegt werden. Diese bieten Muschelblume und Schwimmfarn genügend
Platz und uns einen schönen Blickfang auf der Terrasse. Im Herbst wird der Papyrus dann wieder ins Haus geholt und auch Schwimmfarn und Muschelblume müssen bei ca. 15 °C überwintern.
Unser Tipp: Wenn Sie Teichpflanzen in die Körbe setzen, dann vorher den Korb mit Papier ausschlagen, so wird verhindert, dass die
Pflanzerde sofort wieder ausgeschwemmt wird.